Besichtigungszeiten

ANGEBOT FÜR INDIVIDUELLE BESUCHER

Januar – März, November – Dezember

13.00 Uhr und 14.00 Uhr
(Sa, So und Feiertage)

April – Mai, September – Oktober

10.00 – 16.00 Uhr
(Sa, So und Feiertage)

Juni – August

10.00 – 17.00 Uhr
täglich

ANGEBOT FÜR GRUPPEN

Stunden der Besichtigung werden individuell während des Telefonbuchs bestimmt

Der Schwarze Forelle-Stollen ist an folgenden Tagen geschlossen:

  • 1-6 Januar, 1. Osterfeiertag, Fronleichnam, 1.  November, 24-26. Dezember, 31. Dezember

Besichtigung des Stollens

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Schächte „Ewa“ und „Sylwester“

600 m langes Fragment des alten Stollens

Bei einem Spaziergang durch den Repecki-Park erblicken Besucher hinter den Bäumen zwei Gebäude mit Schindeldächern. In jedem dieser Gebäude befindet sich ein Eingang zu den unterirdischen Anlegestellen für Boote, mit denen Besucher die 600 m lange Strecke des Schwarze Forelle-Stollens bewältigen. Es lohnt sich, einen genaueren Blick auf diese Objekte zu werfen. Wenn man von der ul. Repecka kommt, ist das erste Gebäude, welches man erblickt, der Schacht Sylwester. In der einstigen Nomenklatur fungierte er als Stollenschacht Nr. 17. Das zweite Gebäude ist der Schacht Ewa, der in der Fachliteratur als Stollenschacht Nr. 13 aufgeführt wird.

Wir bieten Besuchern die in Polen älteste unterirdische Bootstour an, die durch einen Teil des aus dem 19. Jahrhundert stammenden Tiefen Friedrichsstollen führt. Für Besucher ist eine 600 m lange Strecke zwischen den Schächten Ewa und Sylwester zugänglich. Es handelt sich hierbei um die längste Strecke ihrer Art in Polen.

Unterirdische Besichtigungsroute

Ein Meisterwerk der Hydrotechnik

Die Besichtigung mit dem Guide beginnt in einem der Schächte. Sie befinden sich in Tarnowskie Góry, auf dem Gelände des bezaubernden Parks in Repty und des Dramy-Tals. Touristen gelangen unter Tage über eine Treppe. Je nach Schacht sind es 20 bis 30 m Tiefe. Nach wenigen Minuten gelangen Besucher zur Bootsanlegestelle, um sich auf die unglaubliche Reise durch eine in Dolomitstein gehauenen Entwässerungsstrecke zu begeben.

Der Guide führt die Besucher wie ein venezianischer Gondoliere von einem Schacht zum anderen. Dabei erzählt er die Geschichte von der unterirdischen Welt von Tarnowskie Góry, den unglaublichen Dampfmaschinen, legendären Bergleuten, dem Schatzmeister und den schwarzen Forellen. Bei der Fahrt werden die Stoße am Gestein sichtbar, an denen Besucher die vertikalen Vertiefungen bemerken, die Spuren der Schusslöcher. Zum Bau des Objekt wurde nämlich Schwarzpulver verwendet. Die geheimnisvolle Atmosphäre wird durch die Karbidlampen, die am Bug eines jeden Bootes befestigt sind, vertieft. Auf ihrer Reise auf dem kristallklaren Wasser passieren Besucher mit ihren Booten vier gemauerte Tore (der Erinnerung, der Mutigen, der Glücklichen und der Faulen). Jedes dieser Tore birgt ein Geheimnis in sich, welches mit dem Bau dieses hydrotechnischen Meisterwerks zu tun hat. In dem flimmernden Licht können scharfe Augen auch die im Wasser schwimmenden Forellen erblicken. Sie scheinen schwarz zu sein, woher auch der Name des Stollens stammt – Schwarze Forelle, der bis heute verwendet wird.

Im Juli 2017 wurde der Schwarze Forelle-Stollen in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Technische Daten:
Breite
1,20 – 2,5 m
Höhe
2,20 - 4,00 m
Tiefe
0,70 - 1,00 m
Lufttemperatur
10° C
Wassertemperatur
6° C

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